Heute ist nicht nur Freitag, sondern auch Neujahrstag. Der ideale Tag für ein bisschen praktizierten Altruismus. Und passend zum Tag gilt es seine guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Grund genug für mich den Beitrag Charity at Fridaynite ins Web zu stellen, in der Hoffnung, dass daraus etwas Gutes und Sinnvolles entstehen möge. Falls sich einer meiner Leser hier bewogen fühlt, Ideen zum Projekt beizusteuern, so würde ich mich sehr freuen.
Betterplace
Vor einiger Zeit habe ich die Plattform Betterplace entdeckt. Ein wirklich interessantes Projekt, dass Menschen die Hilfe brauchen mit Menschen die helfen wollen zusammenbringt. Dabei dient das Internet als Vermittlerplattform und sorgt ein sogenanntes Web of Trust für das nötige Vertrauen. Betterplace ist so angelegt, dass alle Spenden über die Plattform zu 100 % an die Hilfsprojekte weitergeleitet werden. Genau das ist ja der Schwachpunkt der ganzen großen Organisationen a la Unicef, wo der Verwaltungsapparat einen nicht unerheblichen Teil der Spendengelder wieder verbrennt.

Auf jeden Fall ein beachtenswertes Projekt mit einem gehörigen kreativen Potential. Das beweist zum Beispiel auch die Idee mit der Server down Werbung. Anstatt im Falle von Wartungsarbeiten den User mit einer blanken Seite oder einem schnöden Wartungshinweis zu beglücken, könnte der Betreiber den Besuchern ja auch genau so gut einen Werbe-Hinweis auf Betterplace.org unter die Nase halten und ihnen so die Chance geben, in der Zwischenzeit etwas Gutes zu tun
The Miniature Earth Project
Robert Basic hat einen interessanten Flashfilm ausgegraben, in dem es um die Verteilung diverser Eigenschaften der Weltbevölkerung geht. Ob Armut oder Reichtum, Religionszugehörigkeit, Bildung oder Gesundheit, wenn man sich diese Zahlen anschaut erkennt man schon, wie gut wir es hier in deutschen Landen haben. Zwar wird auch hier überall gejammert und Leid geklagt, wenn man den Film gesehen hat kann man nur sagen, das ist “Jammern auf hohem Niveau”. Über die Hälfte der Erdbevölkerung muss mit 2$ am Tag auskommen, eine eklatante Ungleichverteilung erschreckenden Ausmaßes.
Auf der Seite The Miniature Earth kann man T-Shirts kaufen und mit (oder ohne) Download etwas Geld spenden. Zum Beispiel lese ich dort: “10 cents in every dollar go to a social project”. Ehrlich gesagt haut mich das um. Aber nicht im positiven Sinne. Wenn 90% des Geldes in soziale Projekte gelenkt würden, das hätte mich angesprochen. So aber fühle ich mich gelinde gesagt vera…..
Benewiki oder was?
Über Matthias und Alexandra bin ich nach geraumer Zeit mal wieder über das Projekt Benewiki von Daniela Wiedenhöft gestolpert. Hatte das damals nur so am Rande mitbekommen und bin jetzt im Rahmen einer Recherche wieder darauf gestoßen. Die Idee ist einfach, man bezahlt 150 Euro und bekommt dafür einen Eintrag im BeneWiki inklusive themenrelevantem Backlink.
Der Witz bei der Sache, die eine Hälfte der Einnahmen geht an einen guten Zweck, die andere Hälfte geht an den Betreiber. Die Einnahmen sollen vor allem dem Ausbau und der Betreuung der Seiten dienen. Auf jeden Fall sieht die Seite ganz nett aus, bessere Webkataloge kosten woanders auch ne Menge Geld, machmal sogar mit jährlichen Gebühren, zudem scheint auch Google die Seite zu mögen. Spricht also vieles für BeneWiki als Werbemöglichkeit.