Im Jahre 2008 haben einige engagierte Eltern eine wirklich schlaue Idee in die Praxis umgesetzt. Sie eröffneten den Schulengel, ein Projekt dessen Ziel es war und ist, über und mit Hilfe des Internets Schulen, Kitas und Vereine zu fördern, ohne dass die Unterstützer dafür selber in die Tasche greifen müssten. Mir gefällt die Idee auch deshalb so gut, weil ich vor Jahren selber schon mal über so eine Möglichkeit der Schul- und Vereinsförderung nachgedacht habe. Wie so viele andere Ideen blieb auch diese Idee aufgrund von Zeitmangel in der Schublade liegen.
Als Elternsprecher und Schulpflegschaftsmitglied bekommt man nämlich eine ganze Menge von den Problemen einer Schule mit. Mittlerweile fehlt es unseren Schulen an Geld. Es reicht halt gerade noch zum Erhalt des Schulbetriebes, aber vermeintliche Kleinigkeiten bleiben auf der Strecke. Meist versuchen die Eltern über einen Förderverein dieses Manko zu kompensieren. Mit mehr oder minder großem Erfolg. Denn der Erfolg hängt stark vom Engagement der Fördervereinsmitglieder ab. Und da dieses Engagement i.d.R. ehrenamtlich erfolgt und viele Eltern auch noch andere Dinge zu tun haben, als sich stunden- und tagelang um Hilfsprojekte und Spendenakquise zu kümmern, ist das Resultat ihrer Bemühungen oftmals bescheiden.
Der Schulengel springt den Eltern und Schülern hier helfend zur Seite. Mit Ideen, aber vor allem mit Hilfe von mehr als 1000 Partnershops, kann den entsprechenden Institutionen geholfen werden. Die Unterstützer müssen nichts weiter tun, als ihre Internetbestellungen über die Schulengel Partnershops abzuwickeln. Der Schulengel kassiert dann die fällige Verkaufsprovision und verteilt sie entsprechend auf die jeweiligen registrierten Schulen/Vereine.