Helfen mal anders

Viele Menschen leiden an Hunger, Armut oder Krankheiten. Ihnen gilt unser Mitgefühl und wir helfen gerne. Oft muss man dazu nicht Tausende von Kilometern in die Ferne schweifen, auch das Schlechte liegt oft nah. Doch gibt es neben diesem großen Elend auch viele kleine Leiden und Ungerechtigkeiten auf der Welt. Und nicht nur Menschen leiden, auch Vereine und Institutionen haben es schwer. Ich möchte heute nicht von DRK, Johannitern oder Malteser HIlfsdienst reden, ich spreche heute von einem einfachen Sportverein. Solch ein Sportverein hat in unserer Gesellschaft eine nicht zu unterschätzende soziale Funktion, er holt Jugendliche von der Straße, gibt ihnen neue Ziele und Verantwortlichkeit, fördert das Gemeinwesen und vieles mehr.

Leider ist die Finanzkrise auch an den Sportvereinen nicht spurlos vorbei gegangen. Auch sie brauchen zusätzliche finanzielle Unterstützung. Und deshalb habe ich beschlossen, ein Exempel der ausgefalleneren Art zu statuieren. Ich möchte mit Hilfe der Tischtennis-Vereinsseite meines Heimatvereins so viel Geld im Internet verdienen, dass sich der Verein keine Gedanken darüber machen muss, wie er die Trainerstunden für Schüler & Jugendtraining oder die neuen Netze und Tischtennisplatten bezahlen soll. Alleine schaffe ich das nicht, auch da bin ich auf die Mithilfe der Vereinsmitglieder angewiesen. Aber da rechne ich mit. Ganz feste.

Wer rastet, der rostet

Zur Zeit ist hier wenig los, es mangelt mir leider an Zeit und Muße, um mich diesem Thema zu widmen. Doch vergessen werde ich weder das Thema noch diese Website. Sollten die Zeiten etwas ruhiger werden, so werde ich nicht rasten, und auch nicht rosten, sondern versuchen hier wieder etwas Schwung rein zu bringen. Vielleicht versuche ich es mal mit einem kleinen Wettbewerb oder Gewinnspiel. Das wollte ich sowieso schon immer mal versuchen.

Klickfreundliche Spenden

Die Internet Marketing Agentur Klickfreundlich bittet in ihrem Firmen-Blog um die Mithilfe der Leser: Spendet einen Link für die Johanniter! Im Prinzip eine nette Idee, die mich ein wenig an meine HelpSense Idee erinnert, welche immer noch auf ihren Startschuss wartet. Doch leider gefällt mir die Umsetzung nicht so recht.

Sicher ist es leichter jemandem einen Link für eine gute Sache aus dem Ärmel zu leiern als Geld aus dem Portemonnaie, doch in diesem Fall kann es passieren, dass dem einen gegeben wird und den anderen wird dafür genommen. Denn wenn sich die Johanniter für Begriffe wie Kinder in Afrika in Suchmaschinen wie Google ganz nach vorne schieben, dann fallen für die “Stiftung Kinder in Afrika”, die Unicef oder die Unesco-Kinder am Ende weniger Traffic und damit auch weniger Spendengelder an.

Vielleicht sehe ich das Ganze auch zu eng. Ich möchte niemanden vom Spenden abhalten. Wer geben möchte, der kann gerne Geld geben. Oder er gibt Links, aber dann möglichst für alle :)

Und vielleicht sollte man sich auch mal vor Ort umschauen, nicht nur in Afrika brauchen Menschen unsere Hilfe.

Pfadfinder Mentalität

Vor genau 100 Jahren wurde die Idee der Pfadfinderschaft geboren. Heute sind mehr als 260.000 Pfadfinder in Deutschland aktiv, die sich auf viele Verbände und kleinere Organisationen verteilen. Keine kleine Zahl, aber eine Zahl, die besser noch viel größer wäre. Denn leider hat sich im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte die Jugend immer weiter von den alten Werten entfernt – Eltern und Schule haben ihre liebe Müh und Not mit den Kids von heute.

Von der Werten und Regeln der Pfadfinderinnen und Pfadfinder können sich viele Kinder und Jugendliche eine Scheibe abschneiden. Erwachsene übrigens auch ;-)

Pfadfinder-Regeln

  1. Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme
  2. Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit
  3. Achtung vor dem anderen
  4. Selbstbeherrschung
  5. Courage oder: Mut, Auseinandersetzung und Schwierigkeiten nicht auszuweichen
  6. Umweltschutz und Bewusstsein für die Natur
  7. Freundschaft
  8. Einsatz für Frieden und Gemeinschaft
  9. Kritikfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft

Schöne Werte, wenn es gelingt die auch noch zu Leben, so dürfte das für alle Menschen nur von Vorteil sein. Pfadfinder denken demnach sehr sozial und sollten auch altruistischen Ideen näher stehen als ein großer Teil der übrigen Menschheit ;-)

Lange Einleitung, kurzes Ziel. Ich wollte auf den Beitrag Pfadfinder-Spende von Torsten Herrmann aufmerksam machen:

Große NGOs werden schnell bedacht (man denke nur an die Spendenflut anlässlich den Tsunami, die nicht mal zweckgebunden verbraucht werden konnten), aber kleine Initiativen, die vielleicht auch nicht so öffentlichkeitswirksam sind, gehen leer aus. Im Kleinen, vor Ort gibt es zahlreiche bedenkenswerte Initiativen und bei mir sind das nun mal als Dank für wunderschöne Jahre die Pfadfinder. Deshalb werde ich bei 100×100, d. h. 100 Leute spenden 100 Euro pro Jahr, mitmachen.

Schöne Geschichte, schöne Idee und schöne Spende. Ich finde, wir sollten uns alle ein wenig mehr Pfadfinder Mentalität aneignen.

Gar nicht so einfach

Es ist manchmal gar nicht so einfach helfend tätig zu werden. Im Rahmen meiner HelpSense Idee hatte ich mir überlegt, dass es Sinn machen würde als Erstes ein Projekt bei mir vor Ort zu unterstützen. Also habe ich telefonisch einen fleißigen Helfer kontaktiert, der sich seit Jahren für ein Projekt im Ausland engagiert hat und ihm eine Spende von 500 Euro angeboten, mit Option auf mehr.

War ein sehr nettes Telefongespräch, hatte ihn auch zu mir eingeladen, um ihm die Idee weiter zu erläutern und damit wir uns einmal persönlich kennen lernen könnten. Er hatte die nächsten Tage aber keine Zeit und wollte versuchen, sich in der Folgewoche bei mir blicken zu lassen. Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört …

Update: Habe Wochen später erfahren, dass das Projekt eingestellt wurde, weil das unterstütze Krankenhaus verstaatlicht wurde.

Charity Blog ade?

Nach der erfolgreichen Weihnachtsaktion wollte der Charityblogger mit weiteren Aktionen für Kinder in Not sorgen, doch leider blieb das erwünschte Echo bis heute aus.

3 Besucher im Tagesschnitt, Null Reaktionen auf die aktuell geplanten Aktionen wie Fotowettbewerb, Charityshop…. Keine Kommentare bzw. alternative Anregungen

Ich beobachte den Charity-Blogger Wolfgang Walther und sein Weblog schon eine ganze Weile und wartete eigentlich auf den offiziellen Start der Website. Doch leider wird nichts draus. Auf dem Blog heisst es nun Charityblog ade?? Darf so etwas sein?

Mir gefällt die Idee eines Charity-Blogs. Wie unschwer zu erraten, habe ich über etwas ähnliches auch schon mal nachgedacht. Ich verstehe zwar Wolfgangs Enttäuschung, aber m.E. fehlt dem Blog bzw. der AKtion nur die richtige Promotion. Und damit die Idee nicht bis zum nächsten Weihnachtsfest vor sich hindümpelt, sorge ich jetzt einfach für ein paar mehr Charity-Blogger Besuche. Der Rest klappt dann hoffentlich von selbst ;-)

helpsense domains

so, die basis ist gelegt. die domains mit dem entsprechenden namen sind jetzt alle in meiner hand :)

  1. helpsense.de
  2. helpsense.com
  3. helpsense.net

am anfang war das wort

Willkommen. Dies ist der erste Artikel. Und sicher nicht der letzte.