Spenden Trends 2010

Altruismus und Spenden liegen relativ nahe beieinander. Denn Spenden bedeutet zugleich Helfen. Ich habe mich einmal mit den Spenden Trends des Jahres 2010 befasst und ein entsprechendes Diagramm generiert. Im letzten Jahr sind eigentlich nur zwei Spendenaktionen auffällig geworden, einmal die Spenden für die Erdbebenopfer von Haiti (rote Kurve) und dann noch die Spenden für die Flutopfer in Pakistan (blaue Kurve). Hier mit Hlfe von Google Insights for Search dargestellt.

Google Insights liefert eine Übersicht zu dem Volumen von Suchanfragen für bestimmte Suchbegriffe. Im obigen Diagramm sind die Aufrufe für Haiti und Pakistan abgebildet. Diese Google Zahlen spiegeln sehr gut die Interessen der Menschen wider, demzufolge war die Spendenbereitschaft bei der Haiti Katastrophe deutlich höher als bei der in Pakistan. Man sieht anhand der Grafik auch sehr schön, wie schnell das Interesse der Menschen abebbt. Zwei Wochen nach dem Ereignis ist das Interesse zu Spenden auf ca. 20% zurückgegangen, weitere vier Wochen später kann man von keinem Interesse mehr sprechen. Der Schluss sei erlaubt, dass es sich mit dem Fluss der Spendengelder genau so verhält.

Libereco – Partnership for Human Rights

Neben bekannten Organisationen wie Amnesty International, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzen, gibt es auch noch andere Organisationen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie die politischen und bürgerlichen Menschenrechte in anderen Ländern mit Füßen getreten werden. Eine solche Organisation ist Libereco. Sie hilft Verfolgten und versucht die Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft zu ziehen. Durch internationale Solidarität wird den Unterdrückten eine Stimme gegeben. Nur so kann Druck auf die Täter ausgeübt und die Situation der Opfer staatlicher Repressionen verbessert werden. Durch Wegsehen ist noch niemandem geholfen worden. Libereco kämpft für Gewissens- und Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Vereinigungsfreiheit. Auch wir können helfen. Durch eigenes Engagement, durch Spenden oder indem wir darüber berichten und so das Wort von den Menschenrechten in die weite Welt tragen.

Milliardenschwere Spenden

Eine interessante Entwicklung ist zur Zeit im Gange. Vierzig Milliardäre rund um Bill Gates und Warren Buffett wollen die Hälfte ihres Vermögens Spenden. Doch während Amerikas Milliardäre voll hinter der Idee stehen, scheint die deutsche Geld-Elite weniger begeistert von der etwas marktschreierischen Aktion. Schwer zu sagen, welche Partei recht hat, die Argumente klingen beidseits schlüssig. Lassen wir uns also überraschen, welche Folgewirkungen die milliardenschweren Spenden hier in Deutschland haben werden. Ob freiwillige Abgabe oder Einzug via Reichen- bzw. Vermögenssteuer – ein paar Milliarden für die gute Sache würden uns hierzulande deutlich weiterbringen. Inwiefern als Motiv Altruismus hinter der Spendenaktion steht, dass lasse ich an dieser Stelle mal offen.

Helfen mal anders

Viele Menschen leiden an Hunger, Armut oder Krankheiten. Ihnen gilt unser Mitgefühl und wir helfen gerne. Oft muss man dazu nicht Tausende von Kilometern in die Ferne schweifen, auch das Schlechte liegt oft nah. Doch gibt es neben diesem großen Elend auch viele kleine Leiden und Ungerechtigkeiten auf der Welt. Und nicht nur Menschen leiden, auch Vereine und Institutionen haben es schwer. Ich möchte heute nicht von DRK, Johannitern oder Malteser HIlfsdienst reden, ich spreche heute von einem einfachen Sportverein. Solch ein Sportverein hat in unserer Gesellschaft eine nicht zu unterschätzende soziale Funktion, er holt Jugendliche von der Straße, gibt ihnen neue Ziele und Verantwortlichkeit, fördert das Gemeinwesen und vieles mehr.

Leider ist die Finanzkrise auch an den Sportvereinen nicht spurlos vorbei gegangen. Auch sie brauchen zusätzliche finanzielle Unterstützung. Und deshalb habe ich beschlossen, ein Exempel der ausgefalleneren Art zu statuieren. Ich möchte mit Hilfe der Tischtennis-Vereinsseite meines Heimatvereins so viel Geld im Internet verdienen, dass sich der Verein keine Gedanken darüber machen muss, wie er die Trainerstunden für Schüler & Jugendtraining oder die neuen Netze und Tischtennisplatten bezahlen soll. Alleine schaffe ich das nicht, auch da bin ich auf die Mithilfe der Vereinsmitglieder angewiesen. Aber da rechne ich mit. Ganz feste.

Wer rastet, der rostet

Zur Zeit ist hier wenig los, es mangelt mir leider an Zeit und Muße, um mich diesem Thema zu widmen. Doch vergessen werde ich weder das Thema noch diese Website. Sollten die Zeiten etwas ruhiger werden, so werde ich nicht rasten, und auch nicht rosten, sondern versuchen hier wieder etwas Schwung rein zu bringen. Vielleicht versuche ich es mal mit einem kleinen Wettbewerb oder Gewinnspiel. Das wollte ich sowieso schon immer mal versuchen.

Freitag-Nacht Charity Aktion

Heute ist nicht nur Freitag, sondern auch Neujahrstag. Der ideale Tag für ein bisschen praktizierten Altruismus. Und passend zum Tag gilt es seine guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Grund genug für mich den Beitrag Charity at Fridaynite ins Web zu stellen, in der Hoffnung, dass daraus etwas Gutes und Sinnvolles entstehen möge. Falls sich einer meiner Leser hier bewogen fühlt, Ideen zum Projekt beizusteuern, so würde ich mich sehr freuen.